Montrail Rogue Fly –Testbericht —

11.04.12//

Die amerikanische Firma Montrail setzt seine minimalistische Richtung mit dem Montrail Rogue Fly fort. Dieser soll noch leichter und bequemer als sein Vorgänger der Rogue Racer. Da ich den Rogue Racer nicht habe kann ich das nur Aufgrund des Aufbaues vermuten.

Ich kann euch nicht genau beschreiben wie er sich läuft. Da ich den Schuh nicht sehr viel gelaufen bin. Das ist genau so weil ich schon nach dem ersten Lauf Hüftschmerzen hatte. Daher bin ich gerade im Vorfeld von so langen Wettkämpfen der nächsten Zeit, eher etwas vorsichtig.

Das ich Hüftprobleme habe soll aber gar nichts heißen, kann am Tag liegen, am Untergrund oder ähnlichem.

Ich möchte noch mal betonen, dass wir alle unterschiedlich sind und der einzige Weg um herauszufinden, ob ein Laufschuh der Richtige ist, ist ihn selbst ausgiebig zu testen. Was bei mir funktioniert und was ich bevorzuge, muss nicht immer für jeden passen oder so sein!

Nun aber zum Schuh:

Der Montrail Rogue Fly ist für Trail-Rennen und tägliches Training konzipiert. Er wiegt 215 Gramm (US-Größe 9) und hat eine Bauhöhe von 23,5 mm. Es ist weniger breiter als die Rogue Racer bietet aber weiterhin viele Schutz vor Felsen und Traktion schnelle Läufe in leichtem Gelände. Die Sprengung liegt bei ca. 10mm. Vergleicht man dies auf die Rogue Racer, ist er etwas leichter mit einem etwas breiteren Zehenbereich.

 

Der Hauptunterschied zwischen den Rogue Racer und Rogue Fly ist das Obermaterial. Alles andere ist fast identisch, soweit ich das beurteilen kann. Die einfache Mesh-Obermaterial Konstruktion ist sehr leicht und passt sich auf den Fuß an, mit einer tollen Atmungsaktivität und ist obendrein noch fast komplett Nahtlos.

 Die Mittelsohle sorgt für Flexibilität und eine hohe Reaktionsschnelligkeit auf dem Trail. Die Außensohle besteht aus einem Mikro-3-Punkt-Design für extreme Leichtbauweise multidirektionale Traktion, mit ist auf voller Länge mit der bekannten und beliebten Gryptonite Sohle kombiniert.

 Horizontale und vertikale Kerben bieten Vorfußflexibilität während die perforierte Laufsohle das Gewicht reduziert. Wie der Mountain Masochist II, kann der Schuh auf verschiedenen Untergründen gelaufen werden und fühlt sich auf Asphalt nicht an wie ein Trail-Schuh.

 Mein Fazit:

Ein klasse Schuh mit einem „fast“ Barfuss Feeling und einer Sohle die Geschwindigkeit zulässt und ein gewisses Maß an Sicherheit garantiert. Zumindest was die Haftung angeht, denn das Obermaterial bietet dem Fuß keinen großen Schutz.

Ich werde den Schuh auf jedenfall noch mehr Laufen und das nicht nur auf der Strasse.

Abschießend sei noch gesagt das, das Trail – Magazin den Schuh auch gerade im Test hatten und ihn auch sogar als Kauftip angeben. Dem kann ich mich nur anschliessen.

Schuhdaten und Beschreibung von

(more…)

Ups, ein neuer Weg!

Okay, ich konnte heute Nachmittag einfach nicht anders. Die Sonne schien so schön.

Ganz Deutschland versinkt im Schnee ….. GANZ? Nein nicht GANZ eine kleine unbeugsame Region im Süden von Hannover zelebriert schon den Frühling.

Denn sowas wie Schnee liegt bei uns nur noch im Schatten an irgendwelchen Bergen…..

Ich also raus…. kurz Überlegung ….. Kurze Hose? Neeee, nach dem Frieren am Wochenende wollte ich das nicht schon wieder.

Aber in leichter Kleidung bin ich los, schön in Richtung des Tosmarkammes. Dann irgendwie leicht den Berg rauf…. nur ein bisschen sollte ja gemütlich werden. Ausserdem war heute NB Minums Trailschuh Day. Aber nach ein paar neuen Wegen und Gabelungen, mit ein paar euen Trails stehe ich natürlich dann doch irgendwann ob auf dem Kamm.

zum Foto: kaum ist man ein bisschen weg, da müllt die Natur sich selber voll! und schon ist der Trail weg!

 

…… ein bisschen Schnee und Eis war doch noch da!

Komisch hab ich kaum bemerkt, denn Aufstieg. Aber wenn man schon mal drauf ist…. also ein kurzes Stück drauf und wieder runter auf den Spuren der KILL50 Strecken nach Hause.

(für Eingeweihte die Rampe bei den Kuschelkühen war eine echte Freude, matschige Erde auf gefrorenem Untergrund)

Nach 19,55 Kilometern war ich gut durchgekühlt vom Gegenwind im Dunkeln wieder zuhause.

 

 

und nun bastel ich mal wieder einen Track für Jens und mich am Wochenende. Sollen 25km werden…. und mit einem Makierungsauftrag auf der Run2KILL Strecke…. Wird also spannend! (Will etwa jemand mit?)

Icebreaker Trailrun Teil 2

Sonntagmorgen 7.15h: der Wecker ist unbarmherzig….

Aber das ist schon okay!

Denn nach kurzer Zeit ist unser Dreier-Zimmer auch schon wieder wie Wild am packen.


Die restlichen Vorräte (Riegel, etc.) werden auf die Rucksäcke verteilt, Wasserflaschen befüllt! KEINE Blasen verpflastert! (ich glaub selbst am Ende hatte keiner Eine)

Ein Blick aus dem Fenster, kein neuer Schnee aber dafür keine Wolke am Himmel. Das Thermometer oder genauer das App des Telefons sagt: -5° C.
Aber erstmal egal, denn es ist Zeit für das Frühstück. Wir treffen uns alle am Frühstückstisch und sogar Stephan vom Hotel Harzer Hof, aus Osterode ist, schon da mit seiner Frau.
Er übernimmt unser Gepäck und transportiert es die Reststrecke. Zusätzlich wird er uns als Support ein paar Mal abpassen und auch ein paar Fotos schießen.

Beim Verpacken der Taschen in den Transporter bekommen wir schon mal einen Vorgeschmack auf die Temperaturen und wir beraten uns ob wir die warme Kleidung schon anziehen. Wir entscheiden uns aber dagegen, der nächste Berg lässt nicht lange auf sich warten und dann wird’s wieder warm.
Also noch schnell ein Abschiedsfoto mit allen, auch Dietmar mit drauf. Dietmar wird den Tag nicht mitkommen. Die Strecke wird vom Untergrund noch mal deutlich schwieriger und das soll für uns Sehenden schon zu Problemen werden.

 

 

 

 

 

Dann geht’s wieder los, wir laufen an und das ohne muskuläre Probleme.

Nach kurzer Orientierungsphase in Braunlage befinden wir uns schnell wieder auf der Strecke. Diese hat durch die Höhe bedingt jetzt richtig Schnee und Eis. Außerdem führt der Hexenstieg jetzt über Trails aus teilweise vereisten Bachbetten und kaum sichtbaren Spuren durch die dichten Tannenwälder.


Wir müssen uns kurz ein paar Mal abstimmen was die Geschwindigkeit angeht. Denn dadurch dass es mit Sonne, im Schnee soviel Spaß macht, läuft jeder ein bisschen wie er will.
Das bleibt auch so. Bergab sind einige schneller und warten dann unten.
Ich musste mir nachsagen lassen das ich auf Trails immer ganz komische, leuchtene Augen bekomme.

Okay, ich warte dann meist unten, die Salomon S-Lab 4 Softground sind wiedermal wieder die beste Wahl und verleisten ihre Arbeit vorbildlich. Ich fege mit hoher Geschwindigkeit ins Tal und wieder raus. Einzig auf Asphalt macht das nur noch bedingt Spaß, aber ich kann ja auch auf dem Randstreifen laufen.


Nachdem wir Michael und seinem Gps ja wirklich überall hin folgen, verlieren wir dann doch leider die Strecke. Sie ist auch nicht mehr zu erkennen durch den hohen Schnee. Dadurch verlieren wir ca. 45 Minuten.

Was uns nicht viel ausmacht, aber Stephan als mobiler VP muss seinen Standort ändern. Kurz vor Torfhaus wird die Strecke richtig schwierig, denn die Wanderer und Wochenendausflügler haben den Trail sehr zertreten und danach ist er wieder gefroren. Das ist wohl dann auch der schwierigste Streckenteil! Als uns der Trail ausspuckt stehen wir in Torfhaus. Zu dem Zeitpunkt ist der Ort und die Parkplätze so überfüllt, das Michael und ich zeitgleich feststellen: Ich muss hier raus!

Nachdem wir alle fast auf dem vereisten Parkplatz ausgerutscht sind geht es zurück in den Wald und die Menschen werden weniger. Von dem Magdeburger Weg den wir laufen wollten ist nichts mehr zu erkennen. So das wir den Weg nach Altenau direkt antreten. Über super tolle Trails geht es nur noch Bergab bis nach Altenau. Stephan und seine Frau die ihren Standort schon wieder verändern mussten, wartet schon auf uns mit Kaffee, Cola, Gebäck und so mach anderem.


Wir alle stärken uns und es werden mal wieder ein paar Fotos geschossen. Dann geht es schnell weiter. Altenau liegt in einem Tal und es ist furchtbar kalt dort. Nach gut 500m legt es mich fast …. ich bin gestolpert über einen ungefähr 2cm hohen Gullideckel. Naja, ich bin wieder wach und dadurch ist mir auch wieder war. „Da rennt man Meilenweit auf Trails und so ein Hindernis im Asphalt bringt mich fast zu Fall!“

Wir schauen uns Dank der Streckenführung von Michaels Gps mal wieder den Ort etwas genauer an und freuen uns dann später, dass wir wieder im Wald sind. Auf einem geschotterten Radweg der auf einer ehemaligen Bahnlinie verläuft. Es lässt sich sehr gut laufen und mit einem kurzen Trailabschnitt am Ende sind wir dann in Clausthal-Zellerfeld angekommen.


Dann geht’s einmal quer über den Campus der TU und wir kehren kurz zu einer Pause in die hiesige Shell Tankstelle ein. Dort werden noch die Wasservorräte aufgefüllt und wir rüsten uns für die Nacht. Denn langsam dämmert es draußen und wird wieder kälter. Als wir aus der schönen warmen Tankstelle rauskommen. Wissen wir dass es eine gute Entscheidung war die warme Kleidung anzuziehen. Die Strecke zieht sich Zick-Zack durch die Felder und irgendwann stehen wir an einem Blockartigen Gebäude mit ein paar Metallfiguren davor. Schnell wird klar, wir wissen ohne Karte und Gps wo wir sind. Das ist Buntenbock und wir stehen auf einem Streckenteil des Eulenburgtrails. http://www.eulenburgtrail.de


Dann verändert Michael kurz die Strecke und wir laufen direkt ins Tal, wo wir die „gelbe Garage“ des Eulenburgtrail passieren. Der Streckenteil der dann kommt, 5km Strasse, lässt mich überlegen und feststellen, das ich kein Strassen Ultra-Läufer werden will. Aber wer will das schon solange es Trails gibt.
Die S-Lab`s (Softground) schlucken jede Energie für den Vortrieb. Aber für so etwas sind sie ja auch nicht gemacht.
Dann geht es den letzten Berg hinauf und auf einem tollen Trail hinunter in den Vorort von Osterode mit Namen „Freiheit“ das geht so schnell das Petra hinterher fragt wo der Berg wohl war. Oder es lag daran das er einfach nicht hoch genug war um ihn zu bemerken?

Ein Anruf bei Stephan im Hotel und ein bisschen wie bei einer Schnitzeljagd durch die Innenstadt und schon stehen wir vor dem Hotel Harzer Hof.  http://www.hotel-harzer-hof.de 

Gesamtstrecke dann ca. 57km  bei einer Laufzeit von 8:24 min!

Schade eigentlich wie wir alle finden…. Es war einfach so schön!

Wir bekommen ein Zimmer zum Duschen und eine tolle Lasagne.
Dann treten Volker und Michael schnell mit Stephans Hilfe den Weg zum Bahnhof an. Petra nehme ich mit nach Hildesheim, da sie von dort aus besser auf dem Sonntagabend nach Hause kommt.

Alles in Allem …… war es ein toller Wellness Weekend Trailrun 2012!!!

Eigentlich könnten wir alle schon wieder los.
Und eines soll noch gesagt sein, der Hexenstieg Nonstop mit seinen 200km wird ein sicher nicht einfaches Unterfangen und seinen Teilnehmern einiges abverlangen.

Ohne Gps und Erfahrung in dem Bereich des 100 Meilen Laufes ist das sicher nicht zu schaffen …..

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