Bericht kommt ….

04.05.12//

Nicht das jetzt jemand glaubt das ich krank wäre nach den 212 Kilometer Nonstop durch den Harz…. Bin ich nicht und der Bericht kommt auch noch. Zur Zeit bin ich bei der Arbeit so ausgelastet. Waren nur drei Tage diese Woche, die sich real leider wie eine Woche anfühlen.

Daher war noch keine Zeit für den Bericht. Aber eines habe ich natürlich schon gemacht ich war LAUFEN! Schön in der Sonne durch den jetzt so toll, grünen Wald.

Bin mit meinen Hoka`s durch den Wald geflogen …. ein paar schöne trails entlang. Dabei habe ich festgestellt das der Hoka nach einem so langen Kanten (200Km) einfach toll ist. Er macht für die Müden Fussohlen den Boden sehr angenehm weich und es läuft sich wie alleine (It`s time to fly!)

Am Sonntag geht es dann mal wieder an Start, diesmal über 10km als Begleitung beim Hannover Marathon.

Falls ihr euch jetzt fragt wann es das nächste richtig lange Ding gibt bei mir …. vielleicht ja schon nächstes Wochenende? Nein, das nächste ist jetzt der 100 Meilen Trail EULENBURGTRAIL!

Ist mal wieder in Osterrode…. vielleicht sollte ich da irgendwann mal hinziehen :-)

So dann bis später ……

HokaOneOne Stinson Evo — Testbericht –

04.04.12 //

So der Mittwochs Test diese Woche!!

Aufgrund der erhöhten Nachfrage auf Facebook diesmal der HokaOneOne Stinson Evo.

Okay, ich laufe eigentlich sehr gerne ohne Dämpfung Trail. Das liegt daran das ich das Gefühl habe das meine Beine und Gelenke das immer besser vertragen und das ich den Trail mehr spüren kann.

Ausserdem hat es mich gerade beim Bergablaufen technisch verbessert, da ich mir mit Schuhen wie einem New Balance Minimus Trail 10 oder Zero kaum Fehltritte leisten kann.

Nur zum Vergleich meine Miniums Trail habe knappe 700 Kilometer runter und die Längste am Stück gelaufene Distanz sind die ersten 70 Kilometer der 100 Meilen Distanz, letztes Jahr beim ThüringenUltra letztes Jahr gewesen.

Da war der Schritt zu einem HokaOneOne eine große Sache. Meine Freundin hat ihn im Vergleich zu meinen anderen leichten Laufschuhen als den Bentley bezeichnet.

Ganz ehrlich, wenn man das erste Mal in den Hoka steigt ist das auch ein wenig wie in einem Oberklasse Modell. Wobei ich jetzt nicht den Preis meine. Sondern die Bequemlichkeit. Es ist wie auf einem Luftkissen stehen.

Ich habe mir die Entscheidung nicht einfach gemacht diesen Schuh zu kaufen. Aber nach dem Christoph Le Saut, im Prototypen des Stinson Evo bei der „Tor des Geants 2011“ den zweiten Platz gemacht hat und mir Rolli noch Geld Gutschreiben konnte. Da war die Entscheidung getroffen. Mein HokaOneOne Stinson Evo B, kam per Post.

Nun bin ich seitdem ich ihn habe, jede Woche zweimal damit Trail gelaufen um mich daran zu gewöhnen. Am Anfang war es sehr ungewohnt. Es ist so als wenn man einen Flummi unter den Füßen hat.

Dieser, ich nenne es mal Rebound Effekt, hat die Folge das der Vortrieb verstärkt wird. So das es ziemlich einfach ist damit etwas schneller zu laufen als mit anderen Schuhen. Bei mir macht das im Langsamen Tempo fast 15 Sekunden pro Kilometer aus.

Ist eine Interessante Sache an die ich mich erstmal gewöhnen muss.

Das Profil ist gerade bei dem Stinson Evo sehr grobstollig, so dass Bergauf gar kein Problem ist. Bergab klebt der Schuh allein durch seine breite Form förmlich am Boden.

 

Das Dämpfungssystem glättet den Trail und verzeiht jeden Fehltritt. Umknicken tue ich damit nicht, was auch meine ersten Bedenken war. Denn der Läufer steht schon etwas höher so dass dieses möglich wäre. Ist bei mir aber noch nicht einmal passiert.

In den vergangen Jahren habe ich Läufer in Frankreich und Italien gesehen, bei denen sah es so aus als wenn ein HokaOneOne nicht die nötige Stabilität bringt um den Fuss gerade zu halten. Dieses Problem haben die Entwickler bei Hoka aber scheinbar lösen können. Denn in den neuen Schuhen habe ich das jetzt nicht mehr beobachten können.

 Das Obermaterial ist sehr robust und die Schnürung ist ähnlich einem Salomon aber nur das es kein Täschchen für das Schnürband gibt. Dafür aber zwei Gummiriemen die das Restband sicher festhalten.

 Der Schuh hat wenig Sprengung auch wenn man es kaum glauben mag. Genaue Daten habe ich noch nicht gefunden, ich schätze sie aber irgendwo bei 6mm.

Mein Fazit ist:

Die Kombination, im Training wie auch im Wettkampf, zwischen dem Laufen können ohne Dämpfung und dem damit verbundenen bewussten Auftreten und dem HokaOneOne dann im Wettkampf macht ihn zu einer echten Waffe auf dem Trail.

Denn mit dem Hoka so zu laufen als wenn man ohne Schutz unter dem Fuß läuft, obwohl er eigentlich jeden Fehltritt erlaubt. Macht den Läufer auf lange Sicht schneller, kostet weniger Kraft und macht gerade lange Distanzen nicht mehr so anstrengend.

Wobei ich mir schon vorstellen kann das sich gerade das Schienenbein und die Muskulatur an den Schuh gewöhnen muss. Deshalb würde ich und hab ich ihn auch nicht aus dem Karton genommen und bin mal kurz 100 Meilen damit gelaufen.

„Ein Freund hat erzählt, das die amerikanischen Läufer, bei 100 Meilen Trail Rennen, fast nur noch zwischen Minums Trail und Hoka`s wechseln. (während der Rennen)!“

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