1. Süntel – Trail 2012

Helmut Eickermann und seine Crew hatte eingeladen zum ersten Süntel – Trail. Man muss zum Süntel, sagen es ist kein Hochgebirge oder ähnlich schwieriges Terrain.

In der Ausschreibung steht auch„es könnte noch schwerer gehen hier im Süntel! Soll es aber nicht!“ Einfach nur ein schöner Ultralauf mit vielen Trailanteilen.

Das ist gelungen den die 50 Meilen (80 Kilometer) mit ihren teilweise anspruchsvollen 2850 Höhenmetern  sind sehr abwechslungsreich gewesen.

Ich fliege Samstag morgen, mit Vollgas durch den Regen nach Bad Münder am Deister. Nehme dem Navi noch gut 8 Minuten ab. Das bedeutet ein Brötchen und einen Kaffee zum Frühstück bei Helmut und den Anderen. Als ich ankomme wird es langsam Hell. Das wird sicher eine toller Tag.

Am Samstag morgen, sind wir Läufer nach kurzem Briefing und tollem Frühstück in Bad Münder in den Süntel gestartet worden. Die Sonne versuchte sich gerade durch den morgendlichen Nebel zu kämpfen und durch den Regen der vergangenen Nacht, hatten wir alle nach den ersten 3 Kilometern nasse Füße. Was auch so bleiben sollte während des Rennens. Wir setzen und uns in einer vierer Gruppe schnell vom Hauptfeld ab. Michael Hartmann, Volker Krause, Jens Wackerhagen und ich erleben die ersten 15 Kilometer fast wie im Zeitraffer. Wir legen durch die tollen Trails und Streckenabschnitte mehr Tempo an als geplant. Es lässt sich aber auch einfach toll laufen.

Zeitweise sind die Brennnesseln so hoch das ins fast ins Gesicht kommen. Sie sind so hoch … das ich schon fast kein GPS Signal mehr habe! :-) Aber das stört uns nicht wirklich wir haben unseren Spaß. Bis Kilometer 40 laufen wir so, in der vierer Gruppe. Dann fängt es an für Jens, den ich bei seinem ersten 50 Meilen Trail begleite, härter zu werden. Wir nehmen einen Gang raus und machen langsamer.

So werden wir schnell noch von einem anderen Läufer eingeholt. Dafür sehen wir kurze Zeit später, Volker wieder der noch ein paar Höhenmeter extra gemacht hat, natürlich durch verlaufen. Das haben Jens und ich auch schon hinter uns. Die Streckenmarkierungen sind blau wie die der Waldarbeiter an den Bäumen. So stehen Jens und ich mal kurz im Wald vor einem steilen Abhang. Sehr zum Lachen der anderen Beiden die uns von unten filmen können.

Die Strecke ist durchgehend Superklasse und sehr Abwechslungsreich. An den Verpflegungsstellen wird uns wirklich jeder Wunsch erfüllt. Das Team macht seine Sache wirklich gut. An einem VP kann ich selbst zum Sekt nicht nein sagen. Jens hingegen genießt die kurze Ruhephase und dann geht es noch mal zum Süntel – Turm rauf. Ein steiler Anstieg auf einer rutschigen Betonplatten Strasse verlangt Jens alles ab und ich schlittere mit viel Spaß nach oben. Dann geht es wieder runter über schöne Trails. Ich trinke an der VP noch einen Sekt und gebe Jens einen Vorsprung dann sprinte ich hinterher und wir laufen die letzten 9 Kilometer.

Irgendwann kurz vor dem Ziel sagt Jens, sein Traum war unter 12 Stunden zu bleiben. Nun den Wunsch kann ich erfüllen. Langsam erhöhe ich wieder etwas das Tempo. So das wir nach 11 Stunden und 51 Minuten auf dem vierten Platz das Ziel erreichen.

Der Erste wird Michael Hartmann in 10 Stunden 44 Minuten! Respekt! …. aber warte mal auf 2013 ;-)

Er überglücklich und etwas angenockt und ich mit der Sicherheit, fit zu sein für die „Tor des Geants“. Aber nächstes Wochenende geht es erstmal mit Inge als VIP Gäste zum UTMB. Da freuen wir uns schon sehr drauf.

Der Lauf ist wirklich zu empfehlen, das Veranstaltungszentrum in dem er stattfindet, lässt mit seinen Räumlichkeiten keine Wünsche offen. Eigenes Restaurant und Übernachtung direkt vor Ort sind möglich. Das Orga-Team runds um Helmut Eickermann hat ganz tolle Arbeit geleistet. Danke schön noch mal! Achja, einen Termin für 2013 gibt es auch schon … www.süntel-trail.de

…. langsam schon wieder Sachen packen!

14.06.12//

Tja es ich glaub es geht wirklich langsam los….. Sachen packen!

Diesmal für den 2. Salomon Zugspitz Ultratrail 2012!

Da war ich letztes Jahr auch und es war einfach toll! Eine tolle Veranstaltung mit einer irren Strecke, es sollte der Nachbau des UTMB in klein werden. Das ist auch gelungen letztes Jahr.

Das ist auch der Grund warum in der letzten Zeit nicht viel hier im Blog zu lesen war. Ich habe mal versucht etwas weniger zu laufen. Habe schon über 2100 Kilometer dieses Jahr gemacht. Es war Zeit mal wieder etwas zu regenerieren und neue Ziele zu setzen.

Noch dazu habe ich gemerkt das ich ein wenig die Lust verloren habe, über meine mittlerweile immer gleichen Trails zu fegen. Dann hat mein Achillessehen-Ansatz ein bisschen Probleme gemacht.

… und da ich doch ein ganz bisschen Gewissen gegenüber meines Körpers besitze, habe ich einfach mal weniger gemacht! Dank Michael Neumann und seinem guten Rat wird der Ansatz wieder besser. Dazu gibt es aber demnächst noch einen ganz eigenen Blog Beitrag.

Wenn alles klappt, wie ich es jetzt plane, fahren Inge und ich am Samstag spontan zum Harzer Keiler run in den Harz. Das wird ihr erster Matsch und Schlamm Lauf! Na da bin ich ja mal gespannt…. :-)

Dank Jens Habich von Adrenalintours und Carsten Deppe sollte es wohl klappen…

Achja und zu guter Letzt! Eric Türlings (Master of the KUT) und ich haben angefangen die “Tor des Geants” vorzubereiten …. aber dazu später mehr.

Bericht kommt ….

04.05.12//

Nicht das jetzt jemand glaubt das ich krank wäre nach den 212 Kilometer Nonstop durch den Harz…. Bin ich nicht und der Bericht kommt auch noch. Zur Zeit bin ich bei der Arbeit so ausgelastet. Waren nur drei Tage diese Woche, die sich real leider wie eine Woche anfühlen.

Daher war noch keine Zeit für den Bericht. Aber eines habe ich natürlich schon gemacht ich war LAUFEN! Schön in der Sonne durch den jetzt so toll, grünen Wald.

Bin mit meinen Hoka`s durch den Wald geflogen …. ein paar schöne trails entlang. Dabei habe ich festgestellt das der Hoka nach einem so langen Kanten (200Km) einfach toll ist. Er macht für die Müden Fussohlen den Boden sehr angenehm weich und es läuft sich wie alleine (It`s time to fly!)

Am Sonntag geht es dann mal wieder an Start, diesmal über 10km als Begleitung beim Hannover Marathon.

Falls ihr euch jetzt fragt wann es das nächste richtig lange Ding gibt bei mir …. vielleicht ja schon nächstes Wochenende? Nein, das nächste ist jetzt der 100 Meilen Trail EULENBURGTRAIL!

Ist mal wieder in Osterrode…. vielleicht sollte ich da irgendwann mal hinziehen :-)

So dann bis später ……

Torfhaus Ostertrail!

09.04.12//

….alles fing so an (ist ja meistens so in der letzten Zeit!) :-)

….. ich sitze am Karfreitag Abends vor Facebook und lese die Frage von Michael: “Wer kommt morgen mit in den Harz?”

Er, Udo und Volker wollen eine 25km Runde auf einem noch unbekannten Teil des Hexenstieg Ultras laufen. Die Runde soll so ca. 650 Hm+ haben.

Okay bis zum lesen bin ich in der Regeneration für den JUNUT (Jura-Steig Non-Stop 235km nächstes Wochenende). Aber naja Regeneration wird ja bekanntlich auch überbewertet!

Also sitze ich am nächsten Morgen im Auto nach Osterrode. Wir treffen uns alle noch bei Stefan im Hotel Harzer Hof zum Frühstück, bevor es in den Oberharz geht. Dank Jens Habich von Adrenalin Tours wissen wir schon das es im Harz geschneit hat und kalt ist.

Mal wieder die Feststellung das Laufen mit Michael immer was mit Schnee und Kälte zu tun hat. :-)

Nach dem Frühstück und Umziehen geht es dann los nach Torfhaus. Dort oben angekommen stellen wir überrascht fest das so richtig Schnee liegt. Die Sommerreifen auf dem Auto sind der Fehler! :-)

Also keine kurze Hose und T-Shirt sondern, mal wieder Winterkleidung mit Handschuhen und Mütze. Wir sprinten zur Wolfswarte, wo es durch den Sturm richtig ungemütlich ist. Kurz ein Foto und dann ab ins Tal ….. soweit runter das wir mit einem 4:3o Min/Km Schnitt runterfegen und der tiefste Punkt wohl irgendwo unter Null liegen wird. (Wir hatten viel zu lachen…) Bis zur Frenz Schleife, von der geht es dann fast in einem Stück wieder rauf zum Torfhaus. Kurz vor dem höchsten Punkt dann ein Schneesturm. Wir werden innerhalb von wenigen Minuten eingeschneit.

Kurz darauf wieder Sonne, so das wir ohne die Sonnenbrille kaum etwas sehen können.

Immer wieder die tollsten Trails. Wie Michael das hinbekommt, solche Dinger nur anhand einer Karte im weit entfernten Berlin zu finden. Das rätseln wir nicht nur einmal.

Irgendwann spukt uns dann der Trail wieder in Torfhaus raus.

Einfach toll, was für ein Lauf mal wieder. Die Hexenstieg Crew war mal wieder unterwegs!

Für mich geht es dann mal wieder zurück nach Hildesheim und die Anderen fahren zurück nach Berlin…. Wir sehen uns ja schon bald wieder, (Michael und ich beim JUNUT) und der Rest beim Hexenstieg Ultra.

Achja, wir hatten heute an Schuhen eine nette Auswahl:

Brooks Cascadia, HokaOneOne Stinson Evo und Montrail Mountain masochist II.

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