Helmut Eickermann und seine Crew hatte eingeladen zum ersten Süntel – Trail. Man muss zum Süntel, sagen es ist kein Hochgebirge oder ähnlich schwieriges Terrain.
In der Ausschreibung steht auch … „es könnte noch schwerer gehen hier im Süntel! Soll es aber nicht!“ Einfach nur ein schöner Ultralauf mit vielen Trailanteilen.
Das ist gelungen den die 50 Meilen (80 Kilometer) mit ihren teilweise anspruchsvollen 2850 Höhenmetern sind sehr abwechslungsreich gewesen.
Ich fliege Samstag morgen, mit Vollgas durch den Regen nach Bad Münder am Deister. Nehme dem Navi noch gut 8 Minuten ab. Das bedeutet ein Brötchen und einen Kaffee zum Frühstück bei Helmut und den Anderen. Als ich ankomme wird es langsam Hell. Das wird sicher eine toller Tag.
Am Samstag morgen, sind wir Läufer nach kurzem Briefing und tollem Frühstück in Bad Münder in den Süntel gestartet worden. 
Die Sonne versuchte sich gerade durch den morgendlichen Nebel zu kämpfen und durch den Regen der vergangenen Nacht, hatten wir alle nach den ersten 3 Kilometern nasse Füße.
Was auch so bleiben sollte während des Rennens. Wir setzen und uns in einer vierer Gruppe schnell vom Hauptfeld ab. Michael Hartmann, Volker Krause, Jens Wackerhagen und ich erleben die ersten 15 Kilometer fast wie im Zeitraffer. Wir legen durch die tollen Trails und Streckenabschnitte mehr Tempo an als geplant. Es lässt sich aber auch einfach toll laufen.
Zeitweise sind die Brennnesseln so hoch das ins fast ins Gesicht kommen. Sie sind so hoch … das ich schon fast kein GPS Signal mehr habe!
Aber das stört uns nicht wirklich wir haben unseren Spaß. Bis Kilometer 40 laufen wir so, in der vierer Gruppe. Dann fängt es an für Jens, den ich bei seinem ersten 50 Meilen Trail begleite, härter zu werden. Wir nehmen einen Gang raus und machen langsamer.
So werden wir schnell noch von einem anderen Läufer eingeholt. Dafür sehen wir kurze Zeit später, Volker wieder der noch ein paar Höhenmeter extra gemacht hat, natürlich durch verlaufen. Das haben Jens und ich auch schon hinter uns. Die Streckenmarkierungen sind blau wie die der Waldarbeiter an den Bäumen. So stehen Jens und ich mal kurz im Wald vor einem steilen Abhang. Sehr zum Lachen der anderen Beiden die uns von unten filmen können.
Die Strecke ist durchgehend Superklasse und sehr Abwechslungsreich. An den Verpflegungsstellen wird uns wirklich jeder Wunsch erfüllt.
Das Team macht seine Sache wirklich gut.
An einem VP kann ich selbst zum Sekt nicht nein sagen. Jens hingegen genießt die kurze Ruhephase und dann geht es noch mal zum Süntel – Turm rauf.
Ein steiler Anstieg auf einer rutschigen Betonplatten Strasse verlangt Jens alles ab und ich schlittere mit viel Spaß nach oben. Dann geht es wieder runter über schöne Trails. Ich trinke an der VP noch einen Sekt und gebe Jens einen Vorsprung dann sprinte ich hinterher und wir laufen die letzten 9 Kilometer.
Irgendwann kurz vor dem Ziel sagt Jens, sein Traum war unter 12 Stunden zu bleiben. Nun den Wunsch kann ich erfüllen. Langsam erhöhe ich wieder etwas das Tempo. So das wir nach 11 Stunden und 51 Minuten auf dem vierten Platz das Ziel erreichen. 
Der Erste wird Michael Hartmann in 10 Stunden 44 Minuten! Respekt! …. aber warte mal auf 2013
Er überglücklich und etwas angenockt und ich mit der Sicherheit, fit zu sein für die „Tor des Geants“. Aber nächstes Wochenende geht es erstmal mit Inge als VIP Gäste zum UTMB. Da freuen wir uns schon sehr drauf.
Der Lauf ist wirklich zu empfehlen, das Veranstaltungszentrum in dem er stattfindet, lässt mit seinen Räumlichkeiten keine Wünsche offen. Eigenes Restaurant und Übernachtung direkt vor Ort sind möglich. Das Orga-Team runds um Helmut Eickermann hat ganz tolle Arbeit geleistet. Danke schön noch mal! Achja, einen Termin für 2013 gibt es auch schon … www.süntel-trail.de























